Erste Station im Zentrum Stuttgarts war das Haus der Geschichte. Hier erhielten wir eine kurzweilige Führung durch die Epochen des 19. und 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt 1. Weltkrieg, Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Viele denkwürdige und nachdenklich machende Ausstellungsstücke waren in diversen Vitrinen zu sehen, die unsere Aufmerksamkeit erlangten. Am Schluss hatten wie noch etwas Zeit für den Themenpark Baden-Württemberg, Schwarzwald oder die Weltreligionen.
Nach diesen Eindrücken stärkten wir uns und konnten anschließend auf dem Killesberg das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier erkunden. Die Weissenhofsiedlung entstand 1927 im Rahmen der Bauausstellung „Die Wohnung“. Erst ab 2006 eröffnete das Weissenhofmuseum als einziges zugängliches Haus der Weissenhofsiedllung. 1927 war das Ziel für die damalige Zeit, diese Häuser als Entwürfe für modernes, funktionales und erschwingliches Wohnen zu bauen – mit einem atemberaubenden Blick auf ganz Stuttgart versteht sich. Auch wir waren begeistert: Reduktion in der Architektur, klare Linien und Geometrie sowie die mehrfache Nutzung des Hauptwohnraumes und vor allem der grandiose Ausblick auf Stuttgart. Das Museum muss man einfach gesehen haben. Wir haben mit dem Weissenhofmuseum sogar ein UNESCO-Weltkulturerbe besichtigt, und die meisten haben historisch gesehen neue Entdeckungen der Region erleben dürfen.








