Im Zeichen der Wissenschaft: Studienfahrt nach Hamburg

Vom 22. bis zum 26. September ging es für die Schülerinnen und Schüler des Kooperations-Kurses Physik unserer Jahrgangsstufe 2 auf Studienfahrt nach Hamburg, wo vor allem Wissenschaft und Technik auf dem Programm standen.

Vom 22. bis zum 26. September ging es für die Schülerinnen und Schüler des Kooperations-Kurses Physik unserer Jahrgangsstufe 2 auf Studienfahrt nach Hamburg. Nach der Anfahrt mit der Bahn nutzten wir den restlichen Tag für die Besichtigung der Aussichtsterrasse der Elbphilharmonie und eine digitale Schnitzeljagd entlang am Elbufer. Den Abend ließen wir mit Pizza ausklingen, wonach einige noch den Kirchturm des Hamburger ,,Michels“ erklommen, dessen Besuch uns eindringlich vom dortigen Kassenpersonal angeraten wurde, eine kühle Apfelschorle war ja schließlich inklusive. Am Dienstag stand zunächst eine Führung durch das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder auf dem Programm, wohin wir mithilfe eines Fährbootes über die Elbe kamen. Nachdem uns mehrere Produktionsschritte und -hallen gezeigt und die Flugzeugmodelle vorgestellt und erklärt worden waren, konnten wir sogar den Start eines solchen Flugzeugs in seiner Erprobung beobachten. Später besichtigten einige von uns das ehemalige Sowjet-U-Boot U-434, während die anderen sich den Hafen genauer anschauten. Zusammen tauchten wir später in die Welten des Hamburger Miniaturwunderlands ein, von wilden Gebirgslandschaften bis zu einem geschäftigen Flughafen gab es dort so ziemlich alles zu sehen. Verlassen haben wir die Ausstellung einzig mit dem Bedauern, nicht noch länger geblieben zu sein. Mittwochs waren wir zu einer Rundführung im Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) eingeladen, wo wir nach Vermittlung der theoretischen Grundlagen den stillgelegten Teilchenbeschleuniger HERA aus nächster Nähe, 30 Meter unter der Erde, betrachteten. Das immer noch in Betrieb stehende Synchrotron PETRA konnten wir aufgrund der damit verbundenen Gefahren nur von außen begutachten. Nachmittags sahen wir uns die Server des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) an, auf welchen komplexe Rechenmodelle zur Modellierung des Weltklimas berechnet werden. Wir durften sogar den Serverraum betreten, wo uns der konkrete Aufbau des Rechenzentrums mitsamt Archiv gezeigt wurde. Den letzten ganzen Tag nutzten wir zum Besuch der Sternwarte Hamburg, wo uns ein Astrophysiker mehrere Teleskope zeigte, wir die Sonne dadurch beobachteten und unsere interessierten Fragen ausführlich beantwortet wurden. Am Freitag ging es bereits früh zurück ins regnerische Herrenberg.