„Es geht um die Kinder!“: AK Frieden liest „Die Konferenz der Tiere“ vor

Acht Pausen, sieben Vorleser*innen, ein Buch und eine Menge gebannte Zuhörer*innen: Erstmals gestaltete der AK Frieden vor den Herbstferien Vorlesepausen. Gelesen wurde Erich Kästners Roman "Die Konferenz der Tiere".

Ständig veranstalten die Menschen irgendwelche Konferenzen, aber Ergebnisse erzielen sie keine: Ständig kommt es zu Meinungsverschiedenheiten, Streitereien und in der Folge dem ergebnislosen Abbruch aller Verhandlungen. Die Tiere haben deshalb die Nase gestrichen voll und berufen die „erste und zugleich letzte“ Konferenz der Tiere ein. Sie wollen dafür sorgen, dass die Menschen ein und für alle mal Frieden schließen. Es geht schließlich um die Kinder, die stets die Leidtragenden sind und dabei doch gar nichts dafür können, dass die Erwachsenen es nicht schaffen, friedlich zusammenzuleben. Der Löwe Alois, der Elefant Oskar und die Giraffe Leopold sind Organisatoren der besagten Konferenz, die im Hochhaus der Tiere stattfindet und an der Tiere aller Arten teilnehmen. Dass die Erwachsenen, allen vorneweg General Zornmüller, sich natürlich nicht widerstandslos umstimmen lassen, war zu erwarten. Zu welch drastischen Maßnahmen die Tiere jedoch greifen müssen und ob sie letztendlich damit erfolgreich sind, sei hier nicht verraten.

Erich Kästners Roman „Die Konferenz der Tiere“ stammt aus dem Jahre 1949, hat aber leider bis heute wenig an seiner Aktualität verloren. Daher wählte der AK Frieden auch dieses Buch, um erstmalig Vorlesepausen zu gestalten. In acht Pausen lasen vor den Herbstferien Schülerinnen und Lehrer*innen gemeinsam den gesamten Roman vor. Dabei wurden auch die Original-Illustrationen aus dem Buch projiziert. Mucksmäuschenstill war es jedes Mal, wenn ca. 30 Schüler*innen gebannt lauschten und mit den Tieren mitfieberten. Dass die Vorlesepause etwas ist, was der AK weiterverfolgen will, stand schnell fest, und wir sind schon sehr gespannt, welches wohl das nächste Vorlesebuch sein wird.