Dieses Jahr wurde das Theaterstück „Ach wie gut, dass niemand weiß…“ auf der Bühne präsentiert, eine moderne, witzige und freche Märchenerzählung darüber, was passiert, wenn niemand mehr Märchen liest. In der Handlung treffen klassische Märchenfiguren auf die moderne Welt: Schneewittchen, Aschenputtel, Rotkäppchen und viele mehr arbeiten in einer „Märchen GmbH“, die in Schwierigkeiten steckt, denn die Familien lesen keine Märchen mehr! Stattdessen wird das Erzählen der Märchen von einer Sprach-KI namens „Hexa“ übernommen. Ausgerechnet Hexa wurde vom reichen König erfunden, der die Märchenwelt in Zusammenarbeit mit der Hexe Raffzahn zerstören will. Doch die Figuren merken schnell: Wenn sie ihre Geschichten verändern und sich verbiegen, verlieren sie ihren Zauber. Am Ende gelingt es ihnen, zusammenzuhalten und Hexa zu besiegen – mit echter Fantasie und echtem Erzählen. Beim Proben selbst haben alle viel gelacht, improvisiert, Texte geübt, Requisiten gebastelt und der Kreativität freien Lauf gelassen. Die Kinder waren voller Enthusiasmus dabei und selbst schwierige Passagen ließen sich bewältigen. Alle sind sehr dankbar für diese gelungene Woche, denn sie hat gezeigt, wie viel Teamarbeit Theater braucht – von der Regie über Requisiten bis hin zu den Auftritten am 11. und 14. Juli. Und am Ende standen die Grundschüler*innen mit leuchtenden Augen auf der Bühne, stolz und glücklich ein tolles Stück auf die Bühne gebracht zu haben. Denn zuletzt war allen klar: Märchen leben weiter, wenn man sie gemeinsam erlebt, erzählt und unterstützt.


