Klimawandel kennt keine Grenzen – bilingualer Unterricht über Grenzen hinweg (Workshop 1)
Die Klasse 8a hat im Rahmen des bilingualen Unterrichts an zwei verschiedenen Workshops des Klimabildungsprojekts „climate stories“ teilgenommen. Die inhaltlichen Grundlagen dafür haben sich die Schülerinnen und Schüler in den letzten beiden Schuljahren erarbeitet. Zunächst beschäftigten sie sich am Ende von Klasse 7 mit den Ursachen und Folgen zum Thema „climate change“. Hierbei standen die Prozesse des Treibhauseffekts und dessen Auswirkungen im Fokus. In der 8. Klasse ging es dann im Kontext des Themas „Migration“ auch um die Situation der Klimaflüchtlinge. Das Projekt „climate stories“ ermöglichte es uns nun das Thema Klimawandel im Kontext der unterschiedlichen Herausforderungen im globalen Süden und Norden zu betrachten. Im Rahmen der Workshops richtete sich der Blick nämlich nun auf die konkrete Situation vor Ort in Uganda, wo sich auch unsere Partnerschule befindet.
Im ersten Workshop analysierten die Schülerinnen und Schüler, welchem „Klimatier“ ihre Verhaltensweise am ehesten entspricht und reflektierten ihr persönliches Verhalten im Kontext des Klimawandels. Die meisten ordneten sich dabei der „slow turtle/ langsamen Schildkröte“ bzw. der „stubborn goat/ bockigen Ziege“ zu. Aber es waren auch durchaus „angry gorillas/ wütende Gorillas“ vertreten. Welches Klimatier passt zu dir/ihnen?
Durch die Analyse der historischen Kohlenstoffdioxemissionen sowie der Analyse des „Climate Risk Index“ wurde schnell klar, dass auch die Länder von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, die selbst nur vergleichsweise wenig zu den globalen Emissionen beigetragen haben. Dazu gehört auch Uganda, die Heimat unseres Klimazeugen Louis. In einem kurzen Video stellte er sich der Klasse vor. Anschließend sammelte die Klasse Fragen für den digitalen Austausch mit ihm, der im zweiten Workshop stattfand.
Klimawandel kennt keine Grenzen – bilingualer Unterricht über Grenzen hinweg (Workshop 2)
Im zweiten Teil des Workshops war Luis aus Uganda per Videokonferenz live in unser Klassenzimmer zugeschaltet. Auf Englisch berichtete er eindrucksvoll von der Situation in seinem Land und den Folgen des Klimawandels. Während bei uns Hitzewellen und Temperaturrekorde vor allem in den vergangenen Wochen sehr präsent waren, hat Uganda bereits seit Jahren deutlich stärker mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen. Ausgeprägte Dürreperioden sind dort keine Seltenheit. Aber auch andere Extremwetterereignisse wie Erdrutsche und Überschwemmungen treten immer häufiger auf und gefährden die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Die Folgen des Klimawandels sind in Uganda allgegenwärtig, obwohl die Kohlenstoffdioxid-Emissionen pro Kopf dort sehr gering sind. Im Jahr 2024 lagen sie bei lediglich 0,13 Tonnen pro Person, während sie in Deutschland 6,77 Tonnen pro Person betrugen.
Im Anschluss an Luis Präsentation hatten die Schülerinnen und Schüler ausreichend Zeit, ihm Fragen zu stellen. Luis berichtete nicht nur über das Handeln der politischen Entscheidungsträger vor Ort, sondern gab auch persönliche Einblicke in seinen Alltag in Uganda. Gemeinsam überlegten wir außerdem, was jede und jeder Einzelne tun kann, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Hier einige Stimmen aus der Klasse 8a und wie die Schülerinnen und Schüler auf dieses Projekt zurückblicken:
“Every student should take part in a project like climate stories, because it is an ongoing problem and we are and will be affected if we don’t take any action. To take action we first have to understand the situation. Projects like climate stories help us to understand how bad the situation really is and give us the opportunity to raise awareness. We learned that even the small actions are important so not doing anything can’t be an option.”
“Raising awareness for certain topics like climate change is very important. Future generations will be affected strongly if the people of today don’t speak up about serious topics like these. Change can only be achieved by starting small and raising awareness through communication.”
“I think every student should take part in the climate stories project because it’s really interesting to get more information about the local problems of the people. It really shows how important saving our planet is and how bad it already is. I also think it is a cool experience to have a phone call with the people so you can interact and ask personal questions to get more information.”
“I think it is important that every student takes part in a project like climate stories because students should be aware of the problems and consequences of climate change. Projects like climate stories help students to inform themselves about the struggle of climate change. Only if the students have information, they are able to form their own opinion and try to improve the situation. I think climate sotries showed me a “real” insight to the problems of climate change and what I can do to help.”
Wer sich noch genauer für das Projekt interessiert, findet hier weitere Informationen: https://www.climate-stories.de/











